Sonntag, 28. April 2019

Sunday Baking - Erdbeerjoghurttorte

Heute musste es schnell gehen, daher habe ich mich für eine erfrischende Erdbeerjoghurttorte entschieden. Ich habe sie bewußt nicht mit Sahne eingestrichen, da ich auf zuviel Sahne heute einmal verzichten wollte.

Der Boden ist ein klassischer Biskuitteig aus Eiern, Zucker, Mehl, Butter. Die Eier habe ich getrennt und den geschlagenen Eischnee zuletzt untergehoben. Nach dem Backen und Auskühlen habe ich den Boden in zwei Hälften geteilt und gefüllt.

Die Füllung besteht aus Doppelrahmfrischkäse, Joghurt, Sahne, Zucker und pürierten und klein geschnittenen frischen Erdbeeren, mit Gelatine gebunden.

Oben drauf kamen die restlichen Erdbeeren mit rotem Tortenguss. Ich hatte ein bisschen zu wenig Erdbeeren, daher ist der Tortenguss ein wenig dominant. Wer nicht gerne Tortenguss isst, kann diesen aber auch weglassen.


Samstag, 23. März 2019

Arbeiten mit Royal Icing - Eiweißspritzguß Basics

Als Alternative zu Fondantdekoration ist Royal Icing oder Eiweißspritzglasur eine sehr schöne und elegante Art, Torten zu verzieren. Es erfordert ein wenig Übung und ich habe auch keine Erfahrung. Daher habe ich Basic Muster und Formen geübt, um ein Gefühl dafür zu bekommen, bevor ich mich an die ersten richtigen Torten wage. 
In meinem Shop biete ich eine Fertigmischung Royal Icing an, die ich auch testen wollte. Sie ließ sich einfach herstellen und ist ca. 14 Tage haltbar. Einfach Frischhaltefolie auf die Glasur geben und luftdicht verpacken. 

Bevor ich die angerührte Glasur in den Spritzbeutel gefüllt habe, habe ich die Masse mit einem Spachtel durchgeknetet, um alle Luftblasen, die durch das Anrühren entstanden sind, herauszudrücken. Gerade bei Linien oder Buchstaben würden Luftblasen dazu führen, dass diese abreißen würden. 


Ich habe mit einfachen Mustern begonnen. Wenn sich kleine Nasen bilden, einfach mit einem feuchten Pinsel kurz reindrücken.







Genutzte Produkte aus meinem Shop:







Sonntag, 10. Februar 2019

Marmorkuchen - für den kleinen Hunger zwischendurch

Ich backe regelmäßig Marmorkuchen, denn ich esse gerne ein Stück zum Nachmittagskaffee am Schreibtisch, wenn der kleine Hunger kommt; selbstgebacken viel leckerer und fluffiger als fertig gekauft im Handel. Hier hat sicher jeder sein Lieblingsrezept.





Samstag, 2. Februar 2019

Baiser-Tarte, gefüllt mit Passionsfrucht- und Schokocreme

Nachdem ich schon oft gekauftes Lemon Curd verarbeitet habe, wollte ich einmal ein Curd selber herstellen, dieses Mal aus Passionsfrucht. Aus Copyright-Gründen kann ich die genaue Rezeptur nicht mitteilen, aber die einzelnen Schritte grob erläutern. 

Als Basis für die Tarte habe ich einen Mandelmürbeteig gebacken und den Boden der Tarte nach dem Auskühlen mit geschmolzener Kuvertüre bestrichen, damit er nicht aufweicht, wenn die Füllung reingegeben wird. Ich habe ihn bewußt ziemlich rustikal aussehen lassen, mir kam es heute auf die Füllungen an.

Die Passionsfruchtfüllung habe ich aus Passionsfruchtpuree, Zucker, Zitronenabrieb, Gelatine und Eier im Wasserbad  erhitzt und stocken lassen. Nach Abkühlung auf 55°, habe ich die Butter reingegeben. Nach weiterem Abkühlen konnte ich die Masse in die Tarte füllen.





Während die gefüllte Tarte im Kühlschrank fest wurde, habe ich die Schokosahne-Creme hergestellt (Rezept einer Creme Anglaise). Hierzu habe ich Sahne, Honig und Eigelb im Wasserbad erhitzt, mit Gelatine gebunden und bei 80° Temperatur über Kuvertüre gegeben und diese somit geschmolzen. Dies wurde sodann auf die mittlerweile feste Passionsfruchtcreme gestrichen, so daß sich zwei Schichten bilden konnten.




Als süßer Topper kam eine Swiss Meringue auf die Tarte, für die ich Zucker und Eiweiß im Wasserbad auf 60° erhitzt habe und danach mit dem Mixer zu einer Baisermasse aufgeschlagen habe. 
Das Baiser habe ich auf die Tarte gespritzt und zum Karamellisieren mit dem Flambierbrenner geflämmt.




Vor dem Servieren kam noch Karamellsauce über das Baiser. Die Tarte wurde den Gästen serviert und so schnell verzehrt, dass vergessen wurde, Fotos vom Anschnitt zu machen. Die wird beim nächsten Mal nachgeliefert. Sorry!

Dienstag, 8. Januar 2019

Crimper - Fondantkneifer

Der Crimper - ein klassisches Werkzeug, um an Torten sehr schöne Bordüren, Ränder und Abschlüsse zu erstellen. Ich wollte es einmal an testen und habe festgestellt, dass man schon ein wenig Übung benötigt. Zum einen muss man darauf achten, den Crimper immer wieder in Speisestärke zu dippen, da das Fondant sonst festklebt und abgerisssen wird. Außerdem benötigt es etwas Übung, in gleichmäßiger Tiefe und mit gleichbleibenden Druck und Abstand zu arbeiten.





Dienstag, 25. Dezember 2018

Backen mit Tante Evi - Weihnachtsdessert - Beerentrifle mit Schokomousse

Als Dessert an Heiligabend haben meine Nichte Johanna und ich uns überlegt, ein in den anglikanischen Ländern sehr beliebtes Dessert vorzubereiten - ein Trifle. Aufgrund der Schichten und der damit jeweils verbundenen Kühlphasen war es ein wenig zeitaufwendig, aber die Arbeit hat sich gelohnt! Die Süße der weißen Schokoladenmousse wurde schön ausbalanziert durch die Frische der Cranberry-Geleeschichten und der frischen Beeren.

Hier kurz gezeigt die einzelnen Schritte. Ich finde, Johanna hat das ganz toll gemacht! Eine Kalorienbombe, aber, es ist ja nur einmal im Jahr Weihnachten!

1. Biskuitrolle, als Platte gebacken, mit Himbeermarmelade eingestrichen und gerollt.





2. Aus Cranberry-Saft, Zucker und Gelatine ein Cranberry-Gelee hergestellt. Die Hälfte auf Seite gestellt für die oberste Schicht. In die andere Hälfte getrocknete Cranberries gegeben und in die Trifle-Schüssel gefüllt. Dies dann zwei Stunden gekühlt. 


3. Die Biskuitrolle hatten wir kurz tiefgefroren, so ließ sie sich besser in Scheiben schneiden, ohne zu zerbröseln. Nach dem Schneiden wurden die Rollen auf die Geleeschicht in die Schüssel gegeben.




4. Nun ging es an die Herstellung einer Schokomousse aus Sahne, weißer Schokolade, Eigelb, Zucker und Gelatine. Die Mousse haben wir mit dem Spritzbeutel eingefüllt und mehrmals zwischendurch mit frischen Beeren belegt, um noch eine schöne fruchtige Note zu erhalten.



5. Nachdem die Mousse geliert war, wurde das restliche Cranberry-Gelee eingefüllt. Nach einer weiteren Kühlzeit kam dann als letzte Schicht eine Chantilly-Creme aus Schlagsahne und weißer Schokolade oben drauf, die mit den restlichen Beeren dekoriert wurde.





Sonntag, 23. Dezember 2018

Ein Klassiker zum Adventskaffee

Amerikaner - ich habe sie schon so oft gekauft, aber noch nie selbst gebacken. Heute wollte ich es versuchen; es musste schnell gehen, sie sind nicht perfekt dekoriert und eingestrichen, waren aber sehr lecker und wurden von der Familie sofort aufgegessen. Ich werde sie auf jeden Fall wieder backen.

Warum sie Amerikaner heißen, weiß keiner so genau - es gibt im Internet einige Mutmaßungen.

Der Teig ist ein Rührteig, mit Vanille verfeinert. Als Glasur habe ich eine Puderzucker-Zitronensaftmischung gewählt, aber da gibt es ja viele Möglichkeiten: mit Schokoladenüberzug, mit gehackten Nüssen und Mandeln belegt und vieles mehr.